Nossa Senhora de Fátima - Portugiesischsprachige Gemeinde in Stuttgart

Wir freuen uns, dass am Sonntag, dem 7. Juni 2026, 14 neue Mitglieder der portugiesischsprachigen Gemeinde Stuttgart in die MI Deutschland aufgenommen wurden. Wir danken Pater Gilson Miguel Nunes OFMConv., internationaler Assistent der MI, Pater Hieronim Jopek OFMConv., nationaler Assistent der MI in Deutschland sowie Marcos und Valeria Navarro.

Zu Besuch auf dem Bogenberg in Niederbayern

Am 13. Mai 1917 hatten drei Hirtenkinder im portugiesischen Fatima die erste von sechs Erscheinungen der seligen Jungfrau Maria. Heute erinnert uns dieser 13. Mai im Kirchenjahr immer wieder aufs Neue an diese erste Marienerscheinung in der die Muttergottes die Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta zum Gebet für den Frieden aufgerufen hat.
Pater Hieronim, Nationaler Assistent der Ritterschaft der Unbefleckten (MI) in Deutschland, ist der Einladung von Pater Witold, Pfarrer der Pfarrei Bogenberg in Niederbayern, gefolgt und ist mit zwei weiteren Mitgliedern der MI Deutschland zur Feier des Gedenktages der seligen Jungfrau Maria von Fatima auf den Bogenberg gereist.


An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die freundliche Aufnahme bedanken!

Die Botschaft von Fatima und das Zeugnis vom Maximilian Kolbe gehören zusammen, und das nicht nur, weil die erste Erscheinung der Muttergottes in Fatima nur drei Tage vor der Gründung der MI in Rom stattfand, sondern vor allem, weil die Botschaft der seligen Jungfrau Maria von Fatima – Bekehrung, Gebet (besonders Rosenkranz), Buße und Wiedergutmachung – sich in Kolbes Leben widerspiegeln. Sein Leben zeigt uns wie der Ruf Mariens zu Umkehr, Gebet, Buße und Wiedergutmachung durch konkretes Einüben in Liebe und Selbsthingabe übergeht.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Heiliger Maximilan Kolbe!

Pater Kolbe wurde am 8. Januar 1894 als Raimund Kolbe in Zduńska Wola, Polen, geboren.
Im Jahr 1917 gründete er die „Miliz der Unbefleckten“, die Militia Immaculatae.
Im Jahr 1927 gründete er die Klosterstadt Niepokalanow („Stadt der Unbefleckten“), westlich von Warschau mit eigenen Einrichtungen wie Verlag, Druckerei, Werkstätten, Rundfunkstation, Klostergebäude und einem Seminar für Gymnasiasten.
Am 14. August 1941 stirbt Maximilian Kolbe im Konzentrationslager Auschwitz durch die Injektion einer Spritze mit dem Nervengift Phenol. Sein Leichnam wird verbrannt.
Am 10. Oktober 1982 wird er von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
Heiliger Maximilian Kolbe, bitte für uns!


INTENTIONEN MI 2026 - Mit Maria Christus der Welt verkünden

Für einen Weg gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil und dessen Botschaft:

  • die Verpflichtung zu einer Seelsorge, die zur Heiligkeit anleitet;
  • „die Vermittlung des Evangeliums an die gleichgültigen Gläubigen und an die Nichtchristen hier in unserem Land sowie in den eigentlichen Missionsgebieten“.

Hier als PDF zum Download.

JANUAR
Damit die Zusammenarbeit mit allen Christen den Prozess der Einheit und des Friedens beschleunige.

FEBRUAR
Damit die Verpflichtung zur täglichen Bekehrung uns zu Zeugen des Evangeliums mache gegenüber Gleichgültigen und Fernstehenden.

MÄRZ
Damit wir die „Samen des Gotteswortes“, wie sie in der Kultur unsrer Zeit vorhanden sind, klar erkennen und fruchtbar machen.

APRIL
Damit wir die Freude und die Hoffnung des Auferstanden bezeugen, indem wir uns täglich an den Nächsten verschenken.

MAI
Damit der Heilige Geist uns befähige, den Glauben an Jesus mit glühendem Eifer zu vermitteln.

JUNI
Damit die Familien in ihrer besonderen Berufung sich durch die christliche Gemeinschaft getragen fühlen.

JULI
Damit die Erwachsenen die Werte des inneren Lebens, die Liebe zu Christus und zu seinem Evangelium, an die jungen Leute zu vermitteln vermögen.

AUGUST
Damit wir nach dem Beispiel des heiligen Maximilian der bedrückenden Armut mit einer neuen „Phantasie der Liebe“ begegnen

SEPTEMBER
Damit unserer Pfarrgemeinden über ihren Glaubensweg aufnahmebereiter werden für die Nichtpraktizierenden.

OKTOBER
Damit wir willig und freudig die Sendung der Kirche übernehmen, allen Völkern Christus zu verkünden als den einzigen Heiland der Menschen.

NOVEMBER
Damit jeder Christ seine eigene Hoffnung rechtfertigt, indem er Verzeihung annimmt und Verzeihung schenkt.

DEZEMBER
Damit das Geburtsfest unseres Herrn uns in jedem menschlichen Geschöpf das menschgewordene Wort zu erkennen lehre und wir dem die Würde wiedergeben, der sie verloren hat.

Novene zur Unbefleckten Empfängnis

Die unbefleckte Empfängnis; Tiepolo, Giambattista; Bildrechte Museo Nacional del Prado

Maria trägt »das Licht der Welt« unter ihrem Herzen und wenn wir mit ihr gehen, mit ihr warten, dann sind wir ganz nahe beim Herrn. 

In der Adventszeit feiert die Kirche gleich zwei große Marienfest, das Fest der Unbefleckten Empfängnis und das Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe. 

Das erste dieser beiden Feste, das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, verweist darauf, wie Gott das Kommen seines Sohnes vorbereitet hat. „Im Buch Zefanja finden wir dieses Wort: »Juble, Tochter Zion … Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte … Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt« (3,14–17). In diesen Worten liegt eine zweifache Verheißung, die an Israel, die Tochter Zion, ergeht: Gott wird als Retter kommen und in der Mitte seines Volkes Wohnung nehmen, im Schoß der Tochter Zion. Im Zwiegespräch zwischen dem Engel und Maria erfüllt sich genau diese Verheißung: Maria wird gleichgesetzt mit dem Volk, mit dem Gott den Bund geschlossen hat, sie ist wirklich die Tochter Zion in Person; in ihr erfüllt sich die Erwartung der endgültigen Ankunft Gottes, in ihr nimmt der lebendige Gott Wohnung“, so Benedikt XVI. in der Generalaudienz vom 19. Dezember 2012. 

Maria, die auserwählte Tochter Zion, von Anfang an „voll der Gnade“ durch Gottes Handeln, sagt ihr „Ja“ zu dieser göttlichen Vorbereitung. Gott möchte
auch uns mit seiner Gnade beschenken, unsere Aufgabe ist es, wie Maria, „Ja“ zu sagen zu seiner Liebe, seiner Vergebung und seinem Heil.

Die Novene zur Unbefleckten Empfängnis wird vom 29. November bis zum 7. Dezember gebetet, um das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember vorzubereiten.





Novene zu unsere Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille

Die Wundertätige Medaille ist von großer Bedeutung für die Militia Immaculata. Die Mitglieder erhalten und tragen die Medaille als Zeichen ihrer Hingabe an Maria und ihres Vertrauens auf ihre Hilfe.

Am Abend des 27. November 1830 wendet sich die Gottesmutter Maria mit den Worten „Gott will dich mit einer Mission betrauen…“ an Schwester Katharina Labouré. Maria zeigt ihr eine Medaille und beauftragt sie, eine solche prägen zu lassen.

„Lass nach diesem Muster eine Medaille prägen. Alle, die sie mit Vertrauen tragen, werden den besonderen Schutz der Muttergottes erfahren.“
Der Gedenktag für die Wundertätige Medaille ist der 27. November.

Zur Vorbereitung auf diesen Tag laden wir dazu ein die Novene zu unsere Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille zu beten

Mit Maria zu Jesus

Ausschnitt aus dem Genter Altar

33-tägige Andacht zur Vorbereitung auf die Marienweihe am 8. Dezember, dem „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“

Eine Weihe bedeutet, sich ganz Gott zu übergeben, damit er uns heiligt und in seinen Dienst nimmt. Heilig bedeutet etymologisch – also seiner Wortherkunft nach – erhaben über alles Irdische, unantastbar, von Gottes Geist erfüllt, gottgeweiht, heilbringend, zum Heil bestimmt.

Die Marienweihe soll uns folglich helfen in unserer Heiligkeit zu wachsen und uns in den Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu stärken um wahrhafte Diener Gottes zu werden. Wir wissen, dass uns Maria unter dem Kreuz von Jesus selbst zur Mutter gegeben wurde (Joh 19,26f) und so vertrauen wir uns in besonderer Weise ihrer Fürsprache und Führung an. Der hl. Ludwig Maria von Montfort, auf den die Marienweihe zurückgeht, ist sich sicher, dass Maria der sicherste, schnellste und vollkommenste Weg zu Jesus ist und vom hl. Franz von Assisi wird berichtet, dass er in einer Verzückung einmal eine große Leiter gesehen hat, die bis zum Himmel hinaufragte. Auf ihrem obersten Ende thronte die allerseligste Jungfrau, die ihm offenbarte, er müsse auf dieser Leiter hinaufsteigen, wenn er in den Himmel gelangen wolle.

Am 8. Dezember feiert die Kirche das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“, was bedeutet, dass „Die allerseligste Jungfrau Maria [wurde] vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an durch eine einzigartige Gnade und ein besonderes Vorrecht des allmächtigen Gottes und kraft der Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechts, vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt,“ wurde, so Pius IX. in der Bulle vom 8. Dezember 1854. In der Pfarrei Hl. Franz von Assisi Blieskastel und in der MI Deutschland laden wir ganz herzlich dazu ein, sich auf dieses Fest und die Marienweihe an diesem Tag mit dem »Heft zur Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens. 33 Schritte. Mit Maria zu Jesus!« vorzubereiten.

Hier der Link zum Download des Vorbereitungsheftes. Wir beginnen die 33 Tage am Mittwoch, dem 5. November 2025.





Liebe Verehrerinnen und Verehrer der Wundertätigen Medaille,

die MI Deutschland hat zur Verbreitung der Wundertätigen Medaille ein kleines Kärtchen mit dem Logo der MI Deutschland erstellt. Zusätzlich sind auf dem Kärtchen der QR-Code, der zu unserer WhatsApp-Community führt, in der wir täglich einen Impuls des heiligen Maximilian Maria Kolbe verschicken. Über dem QR-Code angebracht und leicht zu lösen ist eine sehr schönen Medaille mit englischem Text und einer plastisch Prägung. Die Medaillen liegen uns in zwei Größen vor, 2 cm x 1,4 cm und 1,7 cm x 1,2 cm. 

Gerne senden wir ihnen diese Kärtchen zu. Über eine Spende würden wir uns sehr freuen. Bitte schreiben sie uns bei Interesse an die Mailadresse info@mikolbe.de oder über das Kontaktformular, dessen Link sie in der Navigation finden.


Totus tuus - Ganz Dein, Maria

Diesen Wahlspruch des heiligen Johannes Paul II. kennt jeder. Mit diesem Satz brachte er seine Weihe an Maria öffentlich zum Ausdruck. Wenige aber wissen, dass in diesem Wahlspruch alles enthalten ist, was der heilige Ludwig Maria Grignion de Montfort über die Mutter Jesu und ihre Bedeutung für uns dachte. Für ihn ist Maria der schnellste, sicherste und vollkommenste Weg zu Jesus.

Der heilige Ludwig-Maria Grignion de Montfort schreibt in seinem "Traktat über die wahre Marienverehrung", das 1843 erstmals publiziert wurde:
„Je mehr du dir das Wohlwollen dieser hohen Prinzessin und treuen Jungfrau erwirbst, um so mehr wird deine Lebensführung vom reinen Glauben inspiriert werden. Einem reinen Glauben, so daß du dich auch nicht darüber wundern wirst, wie empfindsam und einzigartig er ist. Es ist ein lebendiger, von der Nächstenliebe angeregter Glaube, der dich nur aus reiner Liebe handeln läßt. Ein felsenfester, unerschütterlicher Glaube, der dich auch bei Unwetter und Sturm feststehen und ausharren läßt. Ein tätiger und eindringlicher Glaube, der dich wie ein geheimnisvoller vielseitiger Schlüssel in alle Mysterien Jesu Christi, in die letzten Ziele des Menschen und in das Herz Gottes wird eindringen lassen. Ein mutiger Glaube, der dich große Dinge für Gott und für das Heil der Seelen wagen und zu Ende führen läßt. Ein Glaube schließlich, der deine brennende Fackel, dein göttliches Leben, dein verborgener Schatz der göttlichen Weisheit und deine allmächtige Waffe sein wird, mit der du alle erleuchten wirst, die in Finsternis und Todesschatten sind.“
Der hl. Ludwig Maria war davon überzeugt, um heilig werden zu können, d.h. um als Christ Christus nachzufolgen, müssen wir in der Taufgnade leben.
Die Heiligen werden in Maria - als ihrer geistlichen Mutter - geformt, so war der hl. Ludwig Maria überzeugt. In ihr hat sich das größte aller Wunder ereignet: Gott ist Mensch geworden. Und so sagt auch der heilige Maximilian Kolbe, dass es außer Zweifel ist „dass alle Heiligen durch die Hände der allerseligsten Jungfrau geformt worden sind. Warum? Weil alle Gnaden durch die Hände dieser heiligsten Mutter fließen“.