Militia Immaculatae

Hl. Maximilian M. Kolbe
 

Betrachtung für den 14. März 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

in unserer geistlichen Vorbereitung auf den 80. Todestag des heiligen Pater Maximilian M. Kolbe schauen wir im März besonders eingehend auf den heiligen Josef, der in diesem Jahr – zum 150. Jahrestag der Erklärung Josefs zum Schutzpatron der Weltkirche – vom Heiligen Vater Franziskus zum Vorbild der ganzen Kirche berufen wurde. 
Für uns ist der heilige Josef nicht nur eine historische Gestalt, die vor 2000 Jahren ihre besondere Aufgabe von Gott erhalten hat und auch vollkommen erfüllt hat, sondern er ist ein Mensch, der in dieser seiner Berufung Gott und Seinem Sohn Jesus Christus aus ganzen Herzen gedient hat. Der heilige Josef gehört im geistlichen Leben zu denjenigen Menschen, die bis heute die Kirche Gottes aktiv auf dem Weg des Glaubens unterstützen.

Deswegen schauen wir auch auf ihn und wollen ihn, genauso wie 
P. Maximilian, als Vorbild nehmen. „Bemühen wir uns, die Immaculata so in unsere Seele einzuführen, wie es der heilige Josef in Bethlehem getan hat. Bitten wir den heiligen Josef, dass wir uns nach seinem Vorbild der Immaculata so hingeben, so aufopfern, 
so für sie arbeiten und so für sie leben – wie er es getan hat“ 
sagte P. Maximilian zu seinen 800 Mitbrüdern in einer Konferenzen in Niepokalanow am 24. Dezember 1938. Für ihn war der heilige Josef ein wunderbares Beispiel der selbstlosen Liebe, die dazu führt, hier auf dieser Erde den Willen des Vaters zu erfüllen. 

P. Maximilian M. Kolbe will uns im März 2021, im Jahr des heiligen Josef, sagen, dass wir, wie er, Gott lieben und verehren sollen. Wenn auch einiges in unserem Leben nicht nach unseren Vorstellungen läuft und wir vielleicht immer wieder zweifeln, sind wir selig zu preisen, wenn wir, wie der heilige Josef, die Muttergottes in unser Leben einladen und mit ihr durch das Leben gehen. 

Vielleicht sollen wir es dem heiligen Josef gleich tun und uns bemühen, Maria, der Mutter Jesu, zu helfen, mit unserer Arbeit, unserem Opfer und unserem Leben, so dass die Menschen anfangen Halt bei ihr zu finden und erkennen: Gott ist auch für sie in diese Welt gekommen. Vielleicht ahmen wir den heiligen Josef auch dadurch nach, indem wir unseren Nachbarn das Licht des Glaubens bringen. 

P. Maximilian hat in seinem Leben sehr viel vom heiligen Josef gelernt. Das Wichtigste von allem war für ihn, der Muttergottes zu dienen. Dazu lädt er auch uns in diesem Monat März besonders ein. Führen wir die Muttergottes in unsere Seelen ein, damit wir ganz ihr gehören. 

Pace e bene, 
P. Hieronim Jopek


Fürbitten 14. März 2021

P. Maximilian Kolbe erkennt im heiligen Josef den großen Beschützer und Betreuer der heiligen Familie. Durch sein Opfer, seine Arbeit und seine Liebe bringt er auch uns, als Kirche, eine neue Kraft, die uns verändert. Deswegen beten wir zu Gott:

  1. Für unseren Papst Franziskus, dass er durch seine Liebe zu Jesus und dessen Mutter Maria die Menschen unserer Welt stärkt und verändert.
  2. Für alle Menschen, die schwer arbeiten und die in ihrem Leben Opfer der Ungerechtigkeit werden, dass Gott ihnen Hilfe schenkt.
  3. Für alle Menschen, die sich in einer Lebens- und Glaubenskrise befinden, dass sie mit Hilfe des heiligen Josef den Sinn ihres Lebens wieder entdecken.
  4. Für alle Familienväter, deren Patron der heilige Josef ist, dass sie die Liebe zu ihren Familien immer aus dem Gebet und dem Gottesdienst schöpfen.
  5. Für uns alle, die wir nach dem Vorbild des heiligen Josef leben wollen, dass Gott uns die Kraft des Glaubens schenkt, damit wir jederzeit bereit sind, seinen Willen zu tun.

Gott unser Vater, der Du uns die Heiligen gibst, damit wir von ihnen begleitet werden. Auf ihre Fürsprache bitten wir Dich, erhöre unser Gebet, der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. Amen.