Militia Immaculatae

Hl. Maximilian M. Kolbe
 

Betrachtung für den 14. Juli 2021

Liebe Schwestern und Brüder,

in unserer geistlichen Vorbereitung auf den 80. Todestag des heiligen Maximilian Maria Kolbe in Auschwitz wollen wir im Monat Juli an die Worte von Pater Maximilian erinnern, die er am 15. Dezember 1936 zu den Brüdern in Niepokalanow gesprochen hat. Diese Worte sind vor allem eine Ermahnung, aber auch ein Versuch die Brüder noch einmal an die wichtigsten Ideen der MI zu erinnern. P. Maximilian wusste, dass „wir vor allem unsere eigenen Seelen für die Immaculata erobern müssen, und durch sie für das Allersüßeste Herz Jesu! Sowie die Feder, der Meißel, der Pinsel in den Händen des Meisters aus dem Grund wunderschöne Werke schaffen, weil sie ihm vollkommen untergeben und hörig sind, so müssen auch wir unseren Willen so formen und der Immaculata erlauben, dass sie mit uns alles macht, was ihr gefällt. Das ist die wichtigste Bastion unserer Offensive, die wir erobern müssen!“ Diese wesentlichsten Hinweise und Wahrheiten seines Lebens wiederholte er bis zu seinem Tod in Auschwitz. Wir dürfen sogar stark davon ausgehen, dass der Märtyrer genau diese Ideen den Häftlingen im Hungerbunker als Stärkung mit gegeben hat. 

Sein ganzes Leben war nur für die Immaculata und ihren Sohn Jesus Christus da. Er wollte nichts anderes erkennen, als den Willen der Muttergottes, um diesen bis ins Kleinste hinein ganz zu erfüllen. Die Entscheidung, ganz der Muttergottes geweiht zu sein, war für P. Maximilian der wichtigste Schritt im Leben. Er wusste und so lehrte er, dass nur die Seele, die ganz der Muttergottes gehört, bereit ist, auch das Allerheiligste Herz Jesu zu lieben und für es zu leben. Nur eine der Immaculata geweihte Seele ist das Werkzeug des Herrn. So eine Seele ist bereit nicht nur in guten und schönen Tagen Gott zu dienen, sondern auch und vor allem in den bösen und schwierigen Zeiten ein treuer Diener zu sein. P. Maximilian ist ein Realist und weist darauf hin, dass wir Menschen ohne die Liebe und Gnade Gottes nicht genug Kraft und Überzeugung haben können, unser Kreuz auf uns zu nehmen. Gottes Liebe, die er uns durch die Immaculata geschenkt hat, stärkt und heiligt uns auf unserem Lebensweg. So lädt uns P. Maximilian in Monat Juli nochmals ein auf unser Leben zu schauen. Er will, dass wir „sowie die Feder, der Meißel, der Pinsel in den Händen des Meisters“ sind.
Ich möchte Euch alle recht herzlich jetzt schon dazu einladen, sich am 14. August 2021 der Muttergottes ganz zu weihen. Die wichtigsten Informationen findet ihr im Internet unter www.mikolbe.de.

Gott segne Euch auf dem Glaubensweg mit der Immaculata.

Pace e bene,
P. Hieronim Jopek 


Fürbitten für den 14. Juli 2021

Gott ist unser Meister, er will uns durch seine Gnade heiligen. Auf die Fürsprache der Immaculata wollen wir beten:

  1. Für unseren Papst Franziskus, um Gesundheit und Kraft, damit er weiterhin das Evangelium Gottes in der ganzen Welt verkünden kann.
  2. Für alle Menschen, die auf der Suche nach Gott sind, dass sie die Liebe Gottes erfahren, die durch die Muttergottes in die Welt kommt.
  3. Für alle Ritter der Unbefleckten, dass sie wie P. Maximilian Kolbe ihre ganze Hoffnung und ihr ganzes Vertrauen auf die Unbefleckte setzen.
  4. Für unsere Welt, die durch Angst und Unsicherheit geplagt ist, dass sie in Gott die Freiheit erleben darf.
  5. Für uns alle, dass wir immer die Werkzeug Gottes sind. 

Gott unser Meister, erhöre unser Gebet, der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.